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Geschichte des RCC

1931 – Das alte mecklenburgische Dorf Raden – erstmals 1278 erwähnt – ist
unter viele neue Besitzer aufgeteilt worden. Die meisten von ihnen kamen aus
dem südlichen Raum Deutschlands, viele aus dem Rheinland und aus Westfalen.
Was fanden sie bei ihrer Ankunft vor? – Zuerst ein sauberes und gemütliches
Wirtshaus. Weil gerade Carnevalszeit war, wurde auch gleich Rosenmontag gefeiert. Es gab große Umzüge, Sitzungen, Kindercarneval, Kappenball am Rosenmontag – auch am Fastnachts-Dienstag wurde noch bis Mitternacht gefeiert.
Am Aschermittwoch war und ist Schluss – bis zum nächsten Jahr.


Nach dem großen Krieg – in Raden hatte sich die Einwohnerzahl fast verdoppelt – wollten alle wieder Carneval feiern. Kein Raum war groß genug. Doch wo ein Wille war, war bekanntlich auch ein Weg! Reintjes Kornspeicher bot sich an. Das Korn – so etwa 200 Zentner fix herunter transportiert, den Kornboden sauber gefegt und los gings. Geschirr, Sitzgelegenheit und Tische brachten sich die Leute mit und alles, auch jeder Gast, musste über die unbequeme Bodenleiter.

Später wurde eine Holzbaracke eigens für den Carneval gebaut. Bis in die 70-iger Jahre feierte man dort. Die Baracke steht immer noch.



Als Mitte der 70-iger Jahre die vorhandene Gaststätte durch einen großen Saal erweitert wurde, war endlich genügend Platz für die große Gästeschar.
Unvorhergesehene Schwierigkeiten, so z.B. der Brand der Radener Gaststätte 1993, kriegten den Club nicht klein. Es wurde eben eine Saison in der Sporthalle in Vogelsang gefeiert.

Ein Prinz regiert nun schon seit siebzig Jahren das närrische Völkchen. Berühmt ist
unser Carneval für seine Büttenreden, Showtänzen, kurzen frechen Stücken, den Kindercarneval, den Rentnercarneval – und für seine Gemütlichkeit.

Einmal beim Radener Carneval, das ist mindestens genau so schön wie

„Einmal am Rhein…„